Der Friedenspark, erklärt
Der Friedenspark und das Museum: Ihre Zeit gut nutzen
Die Kuppel, das Kenotaph, das Kinder-Friedensdenkmal und das Museum – was tatsächlich im Park zu finden ist und wie ein geführter Besuch die verfügbare Zeit nutzt.
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| Website | Was es ist |
|---|---|
| Atombombenkuppel | Die ruinierte ehemalige Industrieförderungshalle, das dem Hypozentrum am nächsten gelegene erhaltene Gebäude |
| Gedenkzenotaph | Ein sattelförmiges Denkmal, das so ausgerichtet ist, dass es die Friedensflamme und die Kuppel einrahmt |
| Friedensmuseum | Die wichtigsten Ausstellungen des Parks über den Abwurf der Bombe und seine Folgen — Eintritt inbegriffen |
| Kindesfriedensdenkmal | Den kindlichen Opfern gewidmet, verbunden mit der Geschichte von Sadako Sasaki |
| Friedensflamme | Brennt ununterbrochen seit 1964 |
Was der Atombombendom tatsächlich ist
Die skelettartige Ruine am Rand des Parks war die Industrie- und Handelskammer der Präfektur Hiroshima – das Gebäude, das dem Hypozentrum der Bombe am nächsten stand und nach dem Atombombenabwurf vom 6. August 1945 zumindest teilweise erhalten blieb. Am 7. Dezember 1996 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt und ist in der Regel der erste Halt einer geführten Tour, wobei sie von außen betrachtet und nicht betreten wird.
Der Park selbst und wer ihn entworfen hat
Der Hiroshima-Friedenspark wurde vom Architekten Kenzō Tange entworfen und am 1. April 1954 eröffnet. Seine zentrale Achse richtet den sattelförmigen Kenotaph, die ununterbrochen brennende Friedensflamme (entzündet 1964) und dahinter den Atombombendom aus – eine bewusste Sichtlinie statt einer Ansammlung einzelner Denkmäler. Das Kinder-Friedensdenkmal, verbunden mit Sadako Sasaki und der Geschichte der Papierkraniche, befindet sich in der Nähe.
Was das Museum umfasst
Das Friedensmuseum ist der wichtigste Innenausstellungsbereich des Parks und behandelt die Vorgeschichte des Abwurfs, das Ereignis selbst und seine langen Nachwirkungen. Es zieht jährlich über eine Million Besucher in den gesamten Park, und es ist dicht – mehr Material, als eine geführte Gruppe vollständig aufnehmen kann. Genau deshalb ist ein Guide, der eine fokussierte Route durch das Museum erzählt, hier nützlicher als an einem kleineren Ort.
Neunzig Minuten sinnvoll nutzen
Wenn Ihre geführte Tour Ihnen insgesamt etwa neunzig Minuten für den Dom und das Museum zusammen gibt, verbringen Sie die Minuten im Freien am Dom und am Kenotaph, ohne sich zu beeilen – sie sind schnell erfasst – und sparen Sie den Großteil der Zeit für die Kernausstellungen des Museums, statt zu versuchen, jeden Raum zu sehen. Die Erzählung eines Guides während des Außenbereichs ist oft der effizientere Einsatz seiner Anwesenheit, da das Museum selbst drinnen weitgehend im eigenen Tempo erkundet wird.
Fotografie und Tempo
Der Park liegt im Freien, ist zu Fuß begehbar und wird ständig von Besuchern aller Nationalitäten fotografiert; das Museum verlangt ein ruhigeres, langsameres Tempo, das dem Thema entspricht. Beides sind normale, erwartete Bestandteile eines ersten Besuchs – der praktische Planungspunkt ist einfach, dass neunzig Minuten hier schnell vergehen. Entscheiden Sie daher vor Ihrer Ankunft, ob Ihnen der Dom oder das Museum wichtiger ist, falls etwas zurückstehen muss.
Das Kinder-Friedensdenkmal
Nur einen kurzen Spaziergang vom Kenotaph entfernt, ist das Kinder-Friedensdenkmal mit der Geschichte von Sadako Sasaki verbunden, die als Kind Papierkraniche faltete, sowie mit den Tausenden von Kranichen, die noch heute von Schulkindern und Besuchern aus aller Welt zum Denkmal geschickt werden. Es ist einer der ruhigeren, persönlicheren Haltepunkte des Parks, und eine geführte Route führt in der Regel zwischen Dom und Museum daran vorbei, statt es als separaten Umweg zu behandeln.
Geführte Tour oder individueller Besuch
Unabhängige Reisende können den Peace Park zu Fuß erkunden und das Museum nach eigenem Zeitplan betreten — ideal für alle, die bei einer Ausstellung länger verweilen oder eine andere ganz auslassen möchten. Was eine Führung im Rahmen einer organisierten Tour bietet, ist die Erzählung entlang der Außenstätten — Hintergrundwissen, das nicht immer auf den Schildern steht — sowie ein festes, inkludiertes Museumsticket, das die Warteschlange am Eingang aus einem ohnehin eng getakteten Vormittag heraushält.
Der weitläufigere Park und der Jahrestag im August
Die Friedensflamme des Parks brennt ununterbrochen seit 1964, und jedes Jahr am 6. August — dem Jahrestag des Abwurfs — findet um 8:15 Uhr eine Zeremonie statt, genau zur Stunde der Explosion, gefolgt von einer abendlichen Laternenzeremonie, bei der schwimmende Papierlaternen mit Friedensbotschaften den Motoyasu-Fluss entlangtreiben, der an der Kuppel vorbeifließt. Abgesehen von diesem einen Tag ist der Park ruhiger und kontemplativer, als die Ausstellungen des Museums allein vermuten lassen.